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Archiv der Kategorie: Spirituelles

Angst

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habe ich hier schon vor einiger Zeit als Titel hingeschrieben und dann doch aufgehört zu schreiben. Warum wohl… ja aus Angst. Was denkst du, Leser, dann wohl über mich?

Also schreib ich lieber nichts. Du könntest mich bewerten oder schlimmer noch abwerten. Die letzten Tage über würde mir immer deutlicher, dass ich vor ganz vielem Angst habe. Ganz unbewusst tue oder lasse ich bestimmte Dinge aus Angst.

Ich frage mich, aus welchen Gründen habe ich soviel Angst? Die Antwort auf diese Frage werde ich wohl noch eine Weile suchen müssen. Vielleicht finde ich auch keine. Aber etwas ist mir bewusst geworden. Meine Angst schadet mir!

Sie macht mich unfrei. Dabei will ich frei sein.

Sie macht mich unglücklich. Dabei will ich glücklich sein.

Angst ist wirklich ein schlechter Ratgeber. Sie verhindert so vieles, versperrt die Sicht.

Am liebsten würde ich die Angst sofort abstellen. Das gelingt wir nicht. Allerdings stelle ich fest, dass es mir nun möglich ist, über meine Angst nachzudenken und die Situation zu verändern, wenn ich feststelle, dass ich aus Angst etwas tue, obwohl ich lieber etwas anderes tun würde.

Ich versuche mutig zu sein. Die Situation realistisch zu sehen und vertrauen zu haben… denn ich weiß, dass es jemanden gibt, der will, dass es mir gut geht, dass ich glücklich und zufrieden bin, dass ich frei bin. Er will, dass ich Leben in Fülle habe und er liebt mich und er liebt dich…

 

Gottes Segen,

Eure M.

 

immer wieder mittwochs

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Verzicht und Achtsamkeit

Die Ordnungshüterin hat Lust neue Wege zu gehen und mittwochs etwas zu Verzicht und Achtsamkeit zu schreiben. Da schließ ich mich gleich an.

Verzicht klingt so negativ, aber was bedeutet es eigentlich, wenn wir auf etwas verzichten.

verzichten – entbehren – entsagen – aufgeben – weglassen – entloben – lösen – lockern – freimachen – freiwerden –

frei sei

Das wäre wohl auch ein gutes Monatsthema für mich.

Also, bis Mittwoch Gottes Segen

Eure M.

 

Nebel

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Nebel

liegt über den Feldern, dem Wasser, den Straßen.

Der Blick aus dem Fenster endet im Dunst.

Alles sieht anders aus, eingeschränkt, abgeschnitten, es lässt sich nicht erahnen, was im Nebel vorborgen ist – all das Schöne, Neue, Überraschende.

Unsicherheit macht sich breit,

wir sind vorsichtiger unterwegs.

Und doch,

vorsichtig durchqueren wir den Nebel und irgendwann, ganz unerwartet

scheint die Sonne.

Wo ist der Nebel hin?

Gerade war er doch noch da und ich habe kaum die Hand vor Augen gesehen.

Wenn die Sonne es nicht schafft, den Nebel, dort wo ich mich gerade befinde, auf zu lösen, dann muss ich nur den Mut haben zu gehen, nie allein, immer begleitet,

an anderer Stelle wird die Sonne scheinen.

In diesem Sinne,

euch allen den Mut, die Gelassenheit und das Durchhaltevermögen  den Nebel zu durchqueren, wo auch immer.

Einen gesegneten Abend

Eure M.